Archive for the ‘Termine’ Category

Der kommende Aufstand

Montag, Februar 28th, 2011
18. März 2011
19:00bis22:00

präsentiert von … den schwarzen Funken!

Tout le pouvoir aux communes!

„In der Metro ist keine Spur mehr zu finden vom Schleier der Befangenheit, der üblicherweise die Gesten der Passagiere hemmt. Die Fremden reden miteinander, sie sprechen sich nicht mehr an. Eine Bande im geheimer Absprache an einer Straßenecke. Größere Zusammenkünfte auf den Hauptstraßen, die ernstlich diskutieren. Die Angriffe antworten aufeinander von einer Stadt zur andern, von einem Tag zum andern. Eine weitere Kaserne wurde geplündert und niedergebrannt. Die Bewohner eines geräumten Wohnheims haben die Verhandlungen mit dem Rathaus abgebrochen: sie wohnen dort. In einer Anwandlung von Klarheit erstarrt ein Manager inmitten einer Sitzung einer Handvoll Kollegen. Akten mit den persönlichen Adressen aller Polizisten und Gendarmen sowie der Angestellten des Strafvollzugs sickern durch und haben zu einer bislang unbekannten Welle überstürzter Umzüge geführt. In die alte Épicerie-Bar des Dorfes wird der produzierte Überschuss gebracht und geholt, was uns fehlt. Dort trifft man sich auch, um zu diskutieren, über die allgemeine Situation und das notwendige Material für die Werkstatt. Das Radio informiert die Aufständischen über den Rückzug der Regierungstruppen. Eine Granate hat gerade eben die Mauer des Gefängnisses Clairveaux aufgerissen. Unmöglich zu sagen, ob ein Monat oder Jahre vergangen sind, seit die »Ereignisse« begonnen haben. Der Premierminister mit seinen Mahnungen zur Ruhe scheint ziemlich alleine dazustehen.“

„Der kommende Aufstand“, Unsichtbares Komitee: http://linksunten.indymedia.org/node/22964

Den kompletten Text gibt es auch als Hörbuch: http://www.youtube.com/watch?v=9X_P_AnAgKI

Ort: Autonomes Zentrum Köln

 

Demo: Fundamentalistische Christ_innen abschirmen!

Montag, Februar 28th, 2011
12. März 2011
13:00bis18:00

Fundamentalistische Christ_innen abschirmen!

Für den selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper – Für das

Recht auf Schwangerschaftsabbruch!

 

Zum wiederholten Mal wollen am 12. März 2011

christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen ab

14.30 Uhr unter dem Motto „1000Kreuze für das Leben“ durch Münsters

Innenstadt ziehen. Sie selbst geben als ihr Hauptanliegen an, ein

„Zeichen zum Gedenken der 1000 Kinder, die an einem gewöhnlichen

Werktag in Deutschland getötet werden,“ setzen zu wollen

(übrigens eine Zahl, die laut des statistischen Bundesamtes weit

übertrieben ist). Bereits in den letzten 2 Jahren organisierte sich

vielfältiger Protest gegen diese Prozession und auch in diesem

Jahr soll jene aus den folgenden Gründen reaktionäre Position

nicht unwidersprochen bleiben.

 

Schwangerschaftsabbruch ist Frauenrecht – §§ 218 und 219 abschaffen!

 

Die Behauptung Schwangerschaftsabbruch sei Mord und bei den

abgetriebenen Föten handele es sich bereits um Kinder, ist gezielt

manipulativ und wird vor allem genutzt, um moralischen Druck auf schwangere Frauen auszuüben und gesellschaftliche Empörung zu schüren. Die

Vorstellung, dass man ungewollt schwangere Frauen mit voller

moralischer Legitimation dazu zwingen könne, medizinische Eingriffe in ihren eigenen Körper zu unterlassen, basiert unter anderem auf der patriarchalen und sexistischen Vorstellung, dass eine Gemeinschaft das Zugriffs- oder Verfügungsrecht auf den Körper und die Gebärfähigkeit von Frauen zustehen würde. Der Versuch Frauen zu zwingen, sich und ihren Körper in den Dienst der „Lebensrettung“ eines Fötus zu stellen, ist Ausdruck einer gewaltvollen Zuschreibung, die Frauen zu Gebärmaschinen degradiert und ihnen das Recht auf eigene Bedürfnisse, Überzeugungen und ein selbstbestimmtes Leben abspricht.

 

 

Niemand käme auf die Idee Menschen, die Organ-oder

Blutspenden verweigern, als Mörder_innen zu bezeichnen, da in

diesem Fall die Entscheidung über den eigenen Körper als

grundlegendes Menschenrecht zugestanden wird.

 

Entgegen der landläufigen Meinung ist Schwangerschaftsabbruch in

der BRD weiterhin nicht legal. Die Strafverfolgung wird lediglich

unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt. Wir fordern das

uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht!

 

Heterosexismus, Rassismus, Holocaustrelativierung,

Zwangskollektiv

 

Es ist kein Zufall, dass die selbsternannten

„Lebensschützer_innen“ den Zugriff auf den weiblichen Körper

verlangen. Ebenso wie gegen Schwangerschaftsabbruch, wenden sie

sich gegen Homosexualität, da diese nicht in „Gottes Plan“

vorgesehen sei. Dazu gesellt sich ein „von Gott gegebenes“

Geschlechterrollenbild, welches die Gedanken an die soziale

Konstruktion von Geschlecht überhaupt nicht zulässt.

Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch würden zum anderen

zum Aussterben des „europäischen Volkes“ führen.

Diese ultrakonservative Anschauung, die sich die Reproduktion der eigenen „Rasse“ zur Aufgabe macht, offenbart rassistische Denkmuster und

erklärt, warum sich auch in Münster jedes Jahr Neonazis dem Aufzug der Abtreibungsgegner_innen anschließen.

Da überrascht es kaum noch, dass die „Lebensschützer_innen“ in Anlehnung an den Begriff Holocaust vom ‚Babycaust‘ sprechen und damit die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus relativieren.Schwangerschaftsabbrüche, so die Logik der Fundamentalist_innen, sind eben mindestens genau so schlimm, wie derMassenmord an Jüdinnen und Juden. Der Erfinder des eigensdafür geschaffenen Begriffes „Babycaust“, Klaus-Günther  Annen, – der auch mal für die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit schreibt – beehrte den1000Kreuze Marsch 2009 mit seiner Anwesenheit.

Die Übergänge zwischen Abtreibungsgegner_innen und Neonazis sind inhaltlich und personell fließend und ineinander übergreifend.

 

Widerstand lässt sich nicht verbieten

 

Die Protestierenden gegen den Kreuzzug ins Mittelalter 2009 schlagen sich

derzeit immer noch mit Strafverfahren wegen vermeintlicher

Versammlungssprengung herum. Begründung seitens der Justiz ist ihre

damalige Anwesenheit und ihr entschlossen und laut geäußerter Protest. Am

12.03. werden wir erneut zeigen, dass wir uns von der Repression nicht

einschüchtern lassen. Wir werden nicht hinnehmen, dass die

Staatsanwaltschaft mit ihrer Konstruktion zukünftig gegen jegliche

Gegenaktivitäten gegen Abscheuligkeiten (wie Naziaufmärsche) vorgehen

könnte. Widerstand ist notwendig und wir werden ihn nicht davon abhängig

machen ob das der Staatsanwaltschaft passt oder nicht.

 

Deswegen rufen wir dazu auf, den Kreuzzug abzuschirmen, ihm laut und

kreativ zu begegnen und entschlossenen vielfältigen Protest zu

äußern!

…für ein selbstbestimmtes Leben!

Ort: Prinzipalmarkt – Münster

 

 

Demonstartion gegen Polizeigewalt

Montag, Februar 28th, 2011
16. März 2011
00:00bis17:00

Am 15.3.2011 findet der 15. internationale Tag gegen Polizeigewalt statt.
Wir wollen nun zum zweiten Mal in Dortmund demonstrieren, um polizeiliche Repression
aufzuzeigen, zu kritisieren und gegen diese zu agieren.

Waren es im letzten Jahr noch Aktionen wie Stuttgart 21 oder der Castortransport die unter Repression litten, sind es zu Beginn 2011 dutzende Tote in Tunesien und Ägypten die im Kampf für ein besseres Leben erschossen wurden. Aber auch in anderen Fällen wird man immer wieder mit Szenen von Gewalt durch Polizeibeamte gegen Menschen konfrontiert, bei denen man schon mal stark schlucken muss. Dies geschieht in aller Regelmäßigkeit, wird mal mehr, mal weniger von den Medien aufgegriffen und hat eine gewisse Berechenbarkeit.

Doch warum nutzt der Staat überhaupt das Mittel der polizeilichen Brutalität?

Die Polizei stellt einen Teil des Gewaltmonopols des Staates dar. Wer die vom Staat per Gesetz gewährten Freiheiten überschreitet und damit dessen Gewaltmonopol angreift, gerät mit diesem in Konflikt. Um jenen beizulegen, greift der Staat auf eine ausführende Gewalt zurück, die dann notfalls mit aller Härte zum Einsatz kommt.

Gewalt durch Polizisten, unter der besonders AntifaschistInnen, GlobalisierungsgegnerInnen, aber auch Fußballfans, Bürgerinitiativen und Jugendliche zu leiden haben, zeigt sich in vielen Varianten. Von Gewaltandrohungen, Schlägen mit Faust oder Schlagstock, Fußtritten, Reizgas, Wasserwerfern oder Folter beim Verhör oder in der Zelle wird regelmäßig Gebrauch gemacht.
International sehen diese Mittel noch schlimmer aus – es wird scharf geschossen.
Wir gedenken dem 22-jährigen G8-Gegner Carlo Giuliani, auf dessen Erschießung im Jahr 2001 in Italien Polizisten und Politiker mit Sekt anstoßen.
Wir gedenken Alexandros Grigoropoulos, dem 15-jährigen Anarchisten der 2008 in Athen erschossen wurde und dessen Tod riesige Proteste und Ausschreitungen zu Folge hatte.
Wir gedenken allen Menschen, die im Glauben an eine bessere Welt von der Exekutive einer Regierung ermordet wurden.

Doch die Polizei geht nicht nur gegen politische Aktivisten mit Gewalt vor.
Auch soziale Randgruppen wie MigrantInnen, Obdachlose oder Drogensüchtige haben unter Polizeibrutalität zu Leiden. So verstarb im Juni 2010 ein türkischer Mitbürger in Dortmund, an den Folgen des Pfeffersprayeinsatzes eines Polizeibeamten.

Die uniformierten Schläger werden juristisch so gut wie nie zur Rechenschaft gezogen, da sich KollegInnen untereinander decken, und die Justiz sie schützt. Der Grund dafür ist, dass die Polizei ihre Macht durch die Akzeptanz der Bürger erhält. Darum dürfen diese ihr Vertrauen in die Institution Polizei nicht verlieren.

Gewalt setzt Interessen durch

Gesetze, die der Staat in seinem eigenen Interesse erlässt und durchsetzt, stehen nicht selten im Konflikt zu unseren eigenen Interessen.
Inwieweit die Polizei auch praktisch durchgreift, durften nicht zuletzt Gegner
des bereits erwähnten Bahnhofprojekts Stuttgart 21 erfahren.
In Folge einer Baustellenblockade bediente sich die Polizei altbewährten Mitteln wie Wasserwerfern, Pfefferspray,
Knüppelschlägen, Fausthieben und Fußtritten, um die anwesenden Demonstranten an „illegalen“
Aktivitäten zu hindern. Zwar erlebt dieser Vorfall in Presse und Medien enormes Aufsehen, doch stellen diese Vorfälle keinesfalls einen Ausnahmefall, geschweige denn eine Erstmaligkeit dar.
Die radikale Linke beispielsweise sieht sich seit jeher genau den gleichen Mitteln der polizeilichen Repression ausgesetzt, doch scheinbar erachtet die breite Bevölkerung dies teilweise als notwendig und gerechtfertigt. Dabei wird darüber hinweggesehen, dass es der Sache nach in beiden Fällen das Selbe ist; Die Polizei geht gewaltvoll gegen Leute vor, die gerade etwas machen, das in Augen des Staates gerade nicht legal oder im Augenblick nicht erwünscht ist.
So sind es in Stuttgart Kapitalinteressen, vom Standortanreiz geschaffen, die darauf bestehen, den Bau des Bahnhofs möglichst störungsfrei zu vollziehen. Stellt sich dem jemand in den Weg, agiert der Exekutivkörper notfalls mit allen Mitteln.
Das angewandte Prinzip bleibt stets:
Wer dem bestehenden Rechtsstaat in die Quere kommt, erfährt die staatliche Gewalt am eigenen Leib.

Die Behauptung, die von vielen Gruppen und Menschen nach der Repression in Stuttgart
geäußert wurde, dass hier keine rechtsstaatlichen Zustände mehr vorlägen, ist nicht korrekt.
Denn genau diese rigorose Durchsetzung von vorgegebenen Gesetzen sind charakteristisch für einen Rechtsstaat.

Sicherlich wäre es dienlich, polizeiliche Kennzeichnung einzufordern, jedoch würde dies lediglich eine Verbesserung, und keine fundamentale Veränderung der hier vorherrschenden Machtverhältnisse, darstellen.
Repression staatlicherseits lässt sich so sicherlich nicht aufheben.
Dafür ist eine kämpferische und solidarische Bewegung notwendig.

Mit unserer Demonstration wollen wir auf die hier vorliegenden Verhältnisse aufmerksam machen
und zu Kritik und Widerstand auffordern.
Außerdem wollen wir uns mit den weltweiten Opfern von staatlicher Repression solidarisieren.

| 19.03.2011 | Dortmund Hauptbahnhof | 15:00 | | Repression schürt Widerstand – gegen Staat und Vaterland!!! |

Der Kommende Aufstand

Montag, Februar 28th, 2011
24. März 2011
19:00bis23:55

»ES GEHT NICHT MEHR DARUM ZU WARTEN – AUF EINEN LICHTBLICK, DIE REVOLUTION, DIE ATOMARE APOKALYPSE ODER EINE SOZIALE BEWEGUNG.NOCH ZU WARTEN, IST WAHNSINN. DIE KATASTROPHE IST NICHT DAS WAS KOMMT, SONDERN DAS, WAS DA IST.WIR BEFINDEN UNS SCHON IN DER UNTERGANGSBEWEGUNG EINER ZIVILISATION. DAS IST DER PUNKT, AN DEM MANPARTEI ERGREIFEN MUSS.«
mit:
Karl-Heinz Dellwo, Laika Verlag, Hamburg
Willi Hajek, tie-Bildungswerk, Berlin
Helmut Manz, Die Linke, stellv. Bezirksbürgermeister Dortmund-Nord
Mag Wompel, LabourNet.de, Bochum

Ort:

Kulturhaus Taranta Babu, 44137 Dortmund • Humboldtstr. Ecke Amalienstr.

Wem gehört die Stadt?

Montag, Februar 28th, 2011
18. März 2011
19:00bis21:00
19. März 2011
20. März 2011
09:00bis13:00

Wie es dazu kommt, dass das Thema „Recht auf Stadt“ eine solche Relevanz
bekommt, lässt sich aus der Retrospektive erklären. Schon lange gibt es
hier unterschiedliche Kampagnen, die sich mit der Partizipation am
öffentlichen Leben beschäftigen, wie die Zeitung FiftyFifty oder die
Kampagne für ein Sozialticket. Ebenso gibt es unterschiedliche
„Freiräume“, wie diverse Kunstvereine, das Glashaus oder das Linke Zentrum
– Hinterhof. Abwehrkämpfe gegen Privatisierung wie z.B. gegen den Verkauf
des Golzheimer Friedhofs oder das Großbauprojekt „Bilker Arcaden“ haben in
den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, und soziale Kämpfe
werden in einer zunehmend ungerechten und unsozialen Stadt notweniger und
gleichzeitig prekärer.
mehr Infos: www.wemgehoertdiestadt.de

Ort:

Linke Zentrum – Hinterhof

Düsseldorf

 

Mikrozensus 2011 – Vortrag und Diskussion zur Volkszählung im Mai

Montag, Februar 28th, 2011
16. März 2011
20:00bis22:00

Volkszählung klingt harmlos – schließlich listen auch Supermärkte,
Gärtnereien und Zoos alljährlich ihre Bestände auf… Doch was da im Mai
2011 mit dem so genannten „Mikrozensus“ ansteht, ist ein umfassender
Abgleich von sehr persönlichen Daten aus unterschiedlichsten Quellen. Und
bei Nichtbeantwortung der Fragen droht eine Strafe in Höhe von 5.000 Euro.
Suat Kasem von der Initiative „AK Zensus“ wird über die Bedenken von
Datenschützern gegenüber der Volkszählung referieren, stellt den
geschichtlichen Hintergrund dar und erläutert den geplanten Ablauf des
Mikrozensus. Im Anschluss: Diskussion.
Eintritt: Frei
Weitere Informationen:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Volksz%C3%A4hlung

Ort: Netzladen, Wolfstraße 10 (Hinterhaus)
Bonn Altstadt

Ungleiche Schwestern?!

Montag, Februar 28th, 2011
5. März 2011
20:00bis22:00

Eine Veranstaltung kurz vor dem „Internationalen Frauenkampftag“
„Ostfrauen sind trutschige Muttis und Westfrauen nervende Emanzen. So
sehen sich Frauen aus beiden Teilen nach der Wende. Eine gesamtdeutsche
Frauenbewegung scheitert“- so schreibt Simone Schmollack am 11.05.2009 in
der taz. Diesen bis heute erkennbaren Unterschieden in der Frauenbewegung
Ost und West nachzuspüren und aufzudecken, der Frage, warum es bis heute
keinen gesamtdeutschen Feminismus gibt, aus ostdeutscher Perspektive
nachzugehen wünscht sich eine 40-jährige Feministin aus der DDR am
05.03.2011 in Moers.
Eintritt: Frei
Weitere Informationen: http://www.Barrikade-Moers.de

Ort:

Libertäres Zentrum „Barrikade“,
Bismarkstr.41a (Zugang über Barbarastr.)
Moers

DIY Bastelabend Masken

Dienstag, Februar 22nd, 2011
24. Februar 2011
20:30bis22:30

Vermummung ist eine Möglichkeit der politischen Praxis auf Demos um Geschlossenheit und Stärke zu zeigen, bzw. um sich vor nachträglicher Repression zu schützen. Doch kann Vermummung auch eine politische Aussage haben? Tanzdemos, Flash Mobs, Dezentrale Aktionen, alles wird kreativer,
und was liegt da näher um sich schon mal für die nächste Nachttanzdemo zu rüsten mit einer kreativen Maske.Darum dreht sich heute alles um die
Gestaltung von Masken. Das heißt ihr könnt eurer Kreativen Ader freien Lauf lassen. Es gibt die Möglichkeiten sich selber Stoffmasken zu basteln
bzw. Blankomasken zu verzieren. Blankomasken kosten 2,50 € das Stück (es wird einige Blankomasken auf AZ Kosten geben, wenn ihr aber 100 % sicher
sein wollt meldet euch bitte vorher die E-Mail Adresse lautet
infoladen-az-koeln (ät) riseup.net)

Eine Spende für die Masken wäre nett ist aber nicht unbedingt notwendig.

Konferenz gegen Kriegsvorbereitung und Staatsumbau

Dienstag, Februar 22nd, 2011
26. Februar 2011
15:00bis20:00

Die Regierenden schränken seit Jahren unsere demokratischen Rechte ein, die Militarisierung der Gesellschaft schreitet zügig voran, der staatliche Gewaltenapparat wird rechtswidrig zentralisiert, Deutschland führt Krieg und offen werden neue Kriege vorbereitet… Wo in den 1960er Jahren durch die Notstandsgesetze der „Notstand der Demokratie“ drohte, herrscht heute ein ständiger „Notstand der Republik“. Die Kriegsgefahr steigt, die Demokratie und die bürgerliche Republik sind in Gefahr.
Wir sagen: Schluss damit, kommt zur Konferenz, schließen wir uns zusammen gegen Staatsumbau und Kriegsvorbereitung! Folgende Refereate werden auf der Konferenz gehalten werden: „Von der Bonner Reaktion zur Berliner Annexions- und Kriegsrepublik“, „Die Kämpfe der Völker und die Kriegsgefahr“ und „Militarismus und Antimilitarismus“

Ort: Rom e.V. (Venloer Wall 17, Köln)

Veranstalter: Jugendaktionsausschuß – Notstand der Republik

Ort: Rom e.V. (Venloer Wall 17, Köln)

http://jaainkoeln.myblog.de/

Kongress
Die Regierenden schränken seit Jahren unsere demokratischen Rechte ein, die Militarisierung der Gesellschaft schreitet zügig voran, der staatliche Gewaltenapparat wird rechtswidrig zentralisiert, Deutschland führt Krieg und offen werden neue Kriege vorbereitet… Wo in den 1960er Jahren durch die Notstandsgesetze der „Notstand der Demokratie“ drohte, herrscht heute ein ständiger „Notstand der Republik“. Die Kriegsgefahr steigt, die Demokratie und die bürgerliche Republik sind in Gefahr.
Wir sagen: Schluss damit, kommt zur Konferenz, schließen wir uns zusammen gegen Staatsumbau und Kriegsvorbereitung! Folgende Refereate werden auf der Konferenz gehalten werden: „Von der Bonner Reaktion zur Berliner Annexions- und Kriegsrepublik“, „Die Kämpfe der Völker und die Kriegsgefahr“ und „Militarismus und Antimilitarismus“

Ort: Rom e.V. (Venloer Wall 17, Köln)

Veranstalter: Jugendaktionsausschuß – Notstand der Republik

Ort: Rom e.V. (Venloer Wall 17, Köln)

http://jaainkoeln.myblog.de/

Demonstration gegen Kriegsvorbereitung und Staatsumbau

Dienstag, Februar 22nd, 2011
26. Februar 2011
11:00bis13:00

Köln ist Karneval, Köln ist der FC Köln, Köln ist Kölsch, aber Köln ist auch Kriegsvorbereitung! Kölns Nähe zur ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn bewirkte, dass hier ein bedeutender Teil des Gewaltenapparates der Bonner Republik angesiedelt wurde. Mit der Annexion der DDR durch die BRD im Zuge der sogenannten „friedlichen Wiedervereinigung“ wurde auch der BRD-Staatsapparat auf DDR-Gebiet installiert. Neben Bonn/Köln zentralisierte sich der neu geschaffene Staatsapparat v.a. in Berlin und Potsdam. Der Staatsumbau der letzten Jahre betrifft eine Vielzahl staatlicher Einrichtungen, die mehr oder weniger an den beschriebenen Rechtsbrüchen, der Einschränkung demokratischer Rechte und direkter oder indirekter Kriegs-vorbereitung beteiligt sind. In Köln ist eine ganze Reihe dieser Organisationen ansässig, hier nur eine Auswahl:
Das Bundesverwaltungsamt ist die zentrale Datensammelstelle des Bundes, in der alle persönlichen Informationen über alle Bundesbürger und ausländischen Mitbürger zusammengetragen werden.
Das Streitkräfteunterstützungskommando mit Sitz in Köln-Porz-Wahnheide koordiniert die Inlands- und Besatzungseinsätze der Bundeswehr.
Der Militärische Abschirmdienst ist ein Geheimdienst, der Menschen im Inland wie im Aus-land bespitzelt.
Das Bundesamt für den Verfassungsschutz überwacht rechtswidrig auch Abgeordnete demokratischer Parteien und zehntausende Bürger, die nichts getan haben.
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) hat eine äußerst unrühmliche Geschichte. Die Vorgängerorganisation des THW wurde nach dem Ersten Weltkrieg aus den Reihen der Freikorps zur Niederschlagung von Aufständen und zum Streikbruch geschaffen und von den deutschen Faschisten schließlich als Hilfsorgan der Besatzungstruppen einge-setzt, wo sie den Massenmördern zuarbeitete. Heute wird das THW wieder auf Streikbruch vorbereitet und arbeitet in z.T. paramilitärischer Weise mit der Bundeswehr zusammen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist eines jener Zentren, in denen Völkerrecht gebrochen wird. Hier wird das Trennungsgebot zwischen Polizeien und Geheimdiensten verletzt, das aus den Erfahrungen mit der Gestapo der Nazis erlassen wurde.
In der Bezirksregierung Köln sitzt, wie seit 2004 in allen Kommunen, Bezirks- und Landes-regierungen die Bundeswehr in Form des „Heimatschutzes“. Hier regiert das Militär in die zivile Verwaltung hinein und reißt sich die zivilen Katastrophenschutzstäbe unter den Nagel.

Auf die Straße gegen den Notstand der Republik und die deutschen Kriegstreiber!

Schluss mit der Militarisierung der Gesellschaft!
Schluss mit dem deutschen Kriegskurs und dem Umbau der Bundeswehr zur Angriffsarmee!
Schluss mit der Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten! Schluss mit dem Spardi..

Kommt zur Demonstration!
Samstag, 26. Februar 2011
11:00 Uhr
Roncalli-Platz am Dom

Antifa Kneipe: Extremismustheorie

Dienstag, Februar 22nd, 2011
28. Februar 2011
20:00bis22:00

Thema: Total Extrem – Veranstaltung zur Extremismustheorie

„Verfassungsschützende“ Comics und Unterrichtsreihen gegen „Linksextremismus“. Ein „Aussteiger“-Telefon für „Linksextremisten“. Eine verstärkte Kriminalisierung von Linken. Kaum eine Gegenaktivität gegen Neonazis, kaum eine Aktion gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse vergeht ohne die Gleichsetzung von Rechts und Links. Der Extremismusbegriff hat in die politische Normalität Einzug erhalten und gehört zum staatspolitischen Programm. Ziel ist die Diskreditierung linksradikaler Politik in der öffentlichen Debatte. Der Vortrag in der Februar-Kneipe thematisiert das Extremismuskonzept und dessen Auswirkungen, beleuchtet die aktuelle Entwicklung und zeigt die verwendeten Instrumente auf.

Wie immer ab 20 Uhr in der LC36 (Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West) (Köln). Für Essen und Trinken ist gesorgt. Kommt vorbei!

Linke Basics: Ableism – Behinderung im Kapitalismus

Dienstag, Februar 22nd, 2011
24. März 2011
20:30bis22:30

Die gesellschaftliche Konstruktion von ‚Behinderung’ wird in dieser Veranstaltung betrachtet.

Welche Interessen verbergen sich innerhalb der derzeitigen Werteordnung hinter dieser Konstruktion? Welche Praxen der Diskriminierung werden tagtäglich produziert und wie können diese bekämpft werden? Diesen Fragen soll in der Veranstaltung nachgegangen werden. Und damit es nicht bei diesen beiden Fragen bleibt, kommt vorbei und diskutiert mit.

Ort: Autonomes Zentrum Köln

http://unsersquat.blogsport.eu

Linke Basics: Kritik der Lohnarbeit

Dienstag, Februar 22nd, 2011
10. März 2011
20:00bis22:00

Die Lohnarbeit – wer kennt sie nicht? Und wer macht sie schon wirklich gerne? Ein Konsens über diese Antwort scheint weniger ein Problem zu sein, als ihr auf fundiert-kritischer Grundlage eine radikale Absage zu erteilen.
Welchen Stellenwert genießt kapitalistische Arbeit in der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung? Welche Vorstellungen von Arbeit sind damit verbunden? Was bedeutet Arbeits- und Leistungsfetisch und wie kann Lohnarbeit kritisiert werden, ohne in einen platten Verweigerungsmodus abzugleiten? Was heißt das letztendlich für die Praxis einer radikalen Linken?
Diese und weitere Fragen bezüglich des Gegenstandes der Lohnarbeit wollen wir bei unserer einführenden Veranstaltung mit euch diskutieren.

Referent_in: Antifa AK Köln

Ort: Autonomes Zentrum Köln

http://unsersquat.blogsport.eu

Linke Basics: Homophobie

Dienstag, Februar 22nd, 2011
24. Februar 2011
20:00bis22:00

“Schwul” ist ein Schimpfwort, und Lesben werden vor allem unter sexuellen Aspekten wahrgenommen. Insgesamt gibt es ein Klima in der Gesellschaft, das von Unwissen, Ängsten, Vorurteilen und feindlichen Haltungen gegenüber Homosexualität geprägt ist. Das meint der Ausdruck “Homophobie.”

Der Vortrag untersucht die Äußerungsformen von Homophobie auf sozialer, kultureller und politischer Ebene. Außerdem wird ein kurzer Überblick über die Geschichte der  Homophobie und die aktuelle Situation in Deutschland gegeben.

Ort: Autonomes Zentrum Köln

http://unsersquat.blogsport.eu

Buchvorstellung “Perspektiven Autonomer Politik”

Dienstag, Februar 22nd, 2011
25. Februar 2011
19:30bis21:30

Mitglieder des HerausgeberInnenkollektivs werden ihre Motivationen für das Projekt und die damit  verbundenen Hoffnungen darlegen, einen Überblick über den Inhalt geben und einzelne, ausgewählte                 Themenbereiche vertiefen. Vor allem aber soll viel Raum sein zu diskutieren und sich auszutauschen! Zum Buch: Der „ak wantok“ hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: »Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und Internet-Foren. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen.«