Archive for the ‘Einladung’ Category

NRW-AVV: Nazis angreifen, Abschiebungen verhindern, Vernetzung ausbauen

Dienstag, November 3rd, 2015

Die rassistischen Mobilisierungen in Deutschland (und Europa) halten an. Auf den Straßen, in den Parlamenten, von grün über rot bis schwarz. Wir laden diesbezüglich ein zu einer NRW-weiten Vollversammlung für autonome Politik am Sonntag, den 15.11.2015 um 13:00 Uhr im AZ-Mülheim.

Liebe Genoss_innen,

seit der letzten NRW-AVV im September 2015 ist einiges passiert.

Die Mobilisierung der Rassist_innen und Neonazis ist nicht abgeflaut. Jeden Morgen können wir von den Unterkünften lesen, die nachts in Brand gesetzt wurden. Jeden Morgen lesen wir von Angriffen auf Geflüchtete, von rassistischen Aufmärschen, von Angriffen auf Hausprojekte. Jeder vierte (registrierte) Übergriff soll dabei in NRW stattfinden. Die bürgerliche Presse berichtet über all das nur noch selten und auch der Widerstand gegen diese Entwicklungen ist marginal angesichts der bundesweiten und europäischen Offensive der extremen Rechten.

Die Regierenden haben derweil das Asylrecht ein weiteres Mal eigeschränkt, Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt, Internierungen beschlossen, Sachleistungen durchgesetzt und allerlei Scheußlichkeiten mehr umgesetzt. Weitere sind in Planung: Nach Afghanistan soll abgeschoben werden, Rücknahmeabkommen werden ausgehandelt, externe Lager geplant, Transitzonen (oder im SPD-Sprech: Reisezentren) diskutiert. Und auch Abschiebungen sollen massenweise vollzogen werden. Diese autoritär-repressive Politik wird flankiert mit humanistischer Rhetorik. Sowohl auf die bürgerliche „Refugees Welcome – Willkommenskultur“ wie auch auf Proteste gegen Neonazismus wird staatlicherseits gerne verwiesen, um auch international den Schein zu wahren. So wird allzuoft auch unsere Politik für staatliches Handeln vereinnahmt, gerade dann, wenn sie den Staat aus Gründen der Selbstanpassung als politischen Gegner nicht klar adressiert.

Auf der letzten AVV in NRW haben wir Möglichkeiten diskutiert, der rassistischen Mobilisierung auf der Straße und in den Parlamenten eine eigene Handlungsfähigkeit entgegenzusetzen. Wir sprachen über lokale und überregionale Vernetzung. Und wir trugen zusammen, wie die Lage in den einzelnen Städten ist. Daran würden wir gerne anknüpfen.

Wir schlagen vor, auf der kommenden AVV über drei Punkte zu sprechen:

  1. Feedback zu den auf der letzten AVV angestrebten Vernetzungsmöglichkeiten
  2. Überblick über und Umgang mit rassistischen und neonazistischen Mobilisierungen in NRW
  3. Umgang mit den Abschiebungen aus NRW

Wir hoffen, dass ihr Zeit findet, zur AVV zu kommen, um die Vernetzung zu verbessern, um miteinander zu sprechen und vielleicht den ein oder anderen konkreten Plan zu schmieden.

NRW-AVV: Pogrome verhindern, bevor sie stattfinden

Montag, August 31st, 2015

Liebe Genoss_innen,

wir möchten euch einladen zu einer Vollversammlung um zu besprechen, was wir in NRW und darüber hinaus gegen die aktuellen rassistischen Mobilisierungen tun können.

In ganz Deutschland finden seit Monaten verstärkt Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten statt. Sowohl Neonazis als auch andere Rassist_innen vernetzen sich, mobilisieren und greifen an – wie zuletzt in Heidenau bei Dresden, wo tagelang Rassist_innen versuchten eine Unterkunft für Geflüchtete anzugreifen, während Polizei und Politik sich weitgehend aufs Zuschauen beschränkten. Kurz darauf wurde in Niedersachsen in eine bewohnte Unterkunft ein Brandsatz geworfen. Derweil produzieren die Regierenden einen künstlichen Notstand. Zeltstädte für Geflüchtete werden errichtet, in manchen Städten fehlt es in den Lagern an Trinkwasser und Lebensmitteln. Krankheiten brechen aus. Die rassistischen Mobilisierungen werden argumentativ genutzt, um eigene Interessen durchzusetzen. Unlängst legte der Bundesinnenminister ein Papier zur weiteren Einschränkung des Asylrechts vor und verwies auf die „Notwendigkeit“, Angriffen auf Geflüchtete mit einer weiteren Einschränkung ihrer Rechte entgegenzuwirken. Gleichzeitig inszeniert man sich in den Parlamenten als Wahrer der Humanität, verweist auf viele Helfer_innen in den Kommunen und trennt die Geflüchteten in gute Bürgerkriegsflüchtlinge und schlechte Armutsflüchtlinge. Die angestrebte weitere Einschränkung des Asylrechts soll – so versucht man es zu vermitteln – zum Wohle der „tatsächlich“ Asylberechtigten vollzogen werden. So nutzt die Regierung momentan beides: Sowohl die rassistischen Mobilisierungen für ihre Entrechtungspolitik als auch den Verweis auf die vielen lokalen Helfer_innen für einen humanistischen Anstrich dieses Vorhabens.

Währenddessen liegen antifaschistische und andere linksradikale Strukturen am Boden. Eine bundesweite notwendige Handlungsfähigkeit ist nicht gegeben, Vernetzung scheint schwierig und vielerorts macht sich ein Gefühl der Ohnmacht breit.

Zwar ist die Situation in NRW anders als die in Sachsen, dennoch handelt es sich bei den rassistischen Mobilisierungen nicht schlicht um ein „Ostproblem“. Rassistische Mobilisierungen laufen auch hier, Nazis marschieren vor Unterkünften auf und auch Anschläge fanden statt. Es gibt keinen Grund, das Problem nicht zu unserem zu machen. Vielleicht sind wir in NRW noch in einer Situation, in der wir in die Offensive gehen können, bevor es andere tun. Und wenn das so ist, sollten wir diese Möglichkeit nutzen. Dafür müssen wir uns zusammenfinden, miteinander sprechen und Pläne schmieden.

Wir schlagen vor, auf der AVV über drei Punkte zu sprechen:

  1. Was können wir in unseren jeweiligen Städten tun um rassistischen Mobilisierungen entgegenzuwirken und uns dort besser zu vernetzen?
  2. Wie könnten wir auf NRW-Ebene agieren und eine funktionierende Vernetzungsstruktur herstellen?
  3. Wie können wir von NRW aus die Kämpfe, die andernorts geführt werden, unterstützen?

Auch wenn es kurzfristig ist – Wir hoffen, dass ihr trotz allem die Zeit findet, egal mit welchem Schwerpunkt ihr euch gerade beschäftigt, zur AVV zu kommen, auch wenn ihr keine Autonomen seid. Es ist auch nicht entscheidend, ob Du als Einzelperson, als organisierte Gruppe, oder als unorganisierter Haufen kommt. Wir glauben, dass wir nur dann kraftvoll und offensiv sein können, wenn wir es zusammen sind.

Um die Situation in NRW besser einschätzen zu können, interessieren wir uns für folgende Informationen aus den Städten:

  1. Wie agiert die extreme Rechte lokal, welche Bündnisse gibt es innerhalb der extremen Rechten und leisten sie bundesweiten Support?
  2. Wie ist die Situation der Geflüchteten? Wie sind die Unterbringungssituationen? Wie siehts aus mit Vernetzungen mit Geflüchteten?
  3. Wie verhalten sich die jeweiligen lokalen Regierungen und Parteien? Wird gehetzt oder beschwichtigt? Wird sich positioniert zu den Vorhaben der Bundesregierung? Wie ist der Umgang mit rechten Mobilisierungen?
  4. Wie ist die Situation in unseren eigenen Strukturen? Sind viele ansprechbar für das Thema? Ist die lokale Vernetzung gegeben?

Einladung 11. AVV NRW

Donnerstag, April 26th, 2012

Die nächste Vollversammlung für Autonome Politik NRW findet am kommenden Sonntag (29.4.) im AZ Köln statt. Und natürlich seid ihr herzlich eingeladen. Los geht’s um 13 Uhr.

Themen (bisher):

Alles rund um den 1. Mai:
– Naziaufmarsch in Bonn ( http://antifabuendnis.blogsport.de/ )
– Autonomer 1.Mai Wuppertal ( http://autonomer1mai.noblogs.org/ )
– evtl. Euromayday Bochum (30.4. | http://euromayday.noblogs.org/)

Bloccupy Frankfurt (16.-19.5 | http://www.european-resistance.org/ )

No Border Camp KölnDüsseldorf (13.-22-07. | http://noborder.antira.info/ )

Antifacamp Dortmund (24.8.-2.9. | http://www.antifacamp.org/ )

Update zur Situation des Autonomen Zentrum Köln und zur Kampagne Kein Tag ohne! ( http://az-koeln.org | http://keintagohne.az-koeln.org )

 

Vorher Brunchen
Günstigerweise gibt es an diesem Sonntag ab 11 Uhr einen veganen
Brunch in der Nantoka-Bar
des AZ, so dass für alle die etwas früher
kommen für ein leckeres Frühstück gesorgt ist.

Wir sehen uns am Sonntag!

Autonomes Zentrum Köln | Wiersbergstrasse 44. | Köln-Kalk

Einladung zur 10. AVV-NRW

Dienstag, März 6th, 2012

Nach einigen terminlichen Problemen möchten wir euch hiermit zur 10. Vollversammlung für autonome Politik in NRW einladen. Termin ist Sonntag der 18.03.2012 um 13 Uhr im AZ Mülheim. Wir würden gerne pünktlich beginnen, das AZ wird aber bereits ab 12 Uhr zu Kaffee und Frühstück geöffnet sein.

Für die Tagesordnung haben wir uns folgende Punkte überlegt, die auf Wunsch aber natürlich zu ergänzen sind:

  1. Bundesweites Antifacamp Dortmund (24.08.-02.09.)
  2. 1. Mai 2012
  3. NoBorderCamp Köln im (13.-22-07.)
  4. „Westcastoren“ von Jülich nach Ahaus (2012/2013)

Wir wollen uns für diese und eventuelle weitere Themen bis ca. 18 Uhr Zeit geben und in der Mitte ca. 30 Minuten Pause einschieben. Wenn ihr noch andere Themen habt, die ihr auf der kommenden AVV besprechen möchtet, mailt uns diese bitte an autonomepolitiknrw [at] riseup.net. Wir sehen uns am 18.3.!

die AVV Vorbereitungsgruppe aus Mülheim

Einladung zur 9. AVV-NRW

Dienstag, November 22nd, 2011

Wir laden euch alle sehr herzlich zur 9. NRW-weiten Vollversammlung für autonome Politik (AVV-NRW) am 4.12.2011 in das Autonome Zentrum Wuppertal (Markomannenstr.3) ein.
Ab 12:00 geht es mit leckerer Vokü los, ab 13:00 Uhr starten die Themen-Blöcke.

Unsere Themen-Vorschläge sind:

  • Castor-Nachblick
  • Antifaschistische Aktivitäten in NRW
  • 1.Mai
  • Antimilitaristischer Widerstand
  • (Debatte Alltagsmilitanz)
  • Natürlich gibt es auf der AVV auch noch die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen.

    Castor-Nachblick

    Vom 23.11.2011 bis Ende offen wird wieder mittels tausender Bullen versucht, den Castor von La Hague nach Gorleben zu karren.
    Auch dieses Jahr wird es massiven Widerstand geben. Verschiedenste Kampagnen rufen zu Aktivitäten auf. Das Spektrum der angekündigten Aktionen reicht von Sitzblockaden bis zu Sabotage an der Schiene oder der Bullen-Infrastruktur. Wie wird es wohl gelaufen sein? Konnte der Castor-Transport verhindert werden? Wie konnte das geschafft werden? Was war gut? Was war schlecht? Haben die unterschiedlichsten Formen ein gemeinsames Bild abgegeben, sich unterstützt, aufeinander aufgebaut? Habt ihr schon Analysen?
    Wir wollen nach so kurzer Zeit keine Nachbereitung machen, sondern nur erste Eindrücke sammeln und austauschen.

    Antifaschistische Aktivitäten in NRW

    Zunehmend gibt es Probleme mit sehr offensiven und gefährlichen, organisierten Nazis, die sich im Rheinland schwerpunktmäßig in der AG Rheinland organisieren. Am stärksten erscheinen die Nazis momentan in Wuppertal und Leverkusen. Aber nicht nur hier zeigt sich, dass es in NRW mittlerweile ein handfestes Naziproblem gibt. Nach wie vor gibt es die „alten“ Hochburgen in NRW: Aachen und Dortmund. In Hamm wollen Nazis einen jährlichen Aufmarsch etablieren. Und auch in Bochum – Langendreer ist eine Naziclique unterwegs, die Linke und Migrant_innen bedroht und tätlich angreift.
    In Zeiten der Krise könnten faschistische, rassistische und antisemitische Ideologien massiv an Raum gewinnen. Höchste Zeit, aus autonom-antifaschistischer Perspektive dagegen zu halten. Wie könnte das praktisch aussehen?

    1.Mai

    Obwohl noch ein halbes Jahr hin, scheint es uns, in Anbetracht, dass sich die VV bis dann vermutlich nur noch zweimal treffen wird, sinnvoll zu sein, das Thema 1.Mai 2012 schon einmal Ende 2011 anzusprechen. Im letzten Jahr gab es zwei Demos unter Beteiligung von autonomen/linksradikalen Strukturen in NRW. Einmal den Euro-May-Day in Dortmund, eine Bündnis-Aktion, und die autonome 1.Mai-Demo in Wuppertal, wie der Name schon sagt, eine autonome Demo.
    Im letzten Jahr wurde die autonome 1.Mai-Demo in Wuppertal eher mäßig besucht und die eigenverantwortliche Beteiligung war noch geringer als die Jahre zuvor. Was sehr problematisch ist, da die Demo von einem starken Bullen-Aufgebot genervt wird und einen selbstbestimmten Punkt zu setzen, immer schwerer wird. Dennoch wurde bei der VV nach dem 1.Mai 2011 durchaus der Wunsch geäußert, weiterhin eine autonome 1.Mai-Demo in NRW zu haben. Das wir nur befriedigend möglich sein, wenn sich auch NRW-weit Strukturen einbringen.

    Antimilitaristischer Widerstand

    Am 4.12.2011, also am Tag der AVV, findet auf dem Petersberg in Bonn die Nato-Afghanistankonferenz statt.
    Da Deutschland in Afghanistan Krieg führt und zunehmenden auf dem ganzen Globus militärisch unterwegs ist, was sich voraussichtlich, im Zuge der Umstrukturierung der Bundeswehr, noch ausweiten wird, wäre dies eine gute Gelegenheit, antimilitaristisch aktiv zu werden. Doch der Widerstand ist nicht sehr stark. Warum?
    Wo es doch ansonsten immer wieder sehr erfreuliche Aktionen gegen die Bundeswehr unterschiedlichster Art gibt. Denn im Inland vor unser Nase schreitet der Versuch der Bundeswehr, die Gesellschaft zu durchdringen, voran. Glücklicherweise sind viele Menschen noch desinteressiert und lassen sich nicht werben. Im Zuge der Verschlankung der Bundeswehr wird es zu Outsourcing kommen, wodurch die zivilmilitärische Zusammenarbeit intensiviert wird.

    Debatte „Alltagsmilitanz“

    Es gab nach der letzten VV den Wunsch, das Thema „Alltagsmilitanz“ weiter zu besprechen. Bislang gibt es aber keinen inhaltlichen Input. Da wir fürchten, dass eine Debatte ohne Diskussionsgrundlage eher unfruchtbar wäre, wollen wir das Thema Alltags-Militanz bei dieser VV nicht behandeln und hoffen auf einen inhaltlichen Input zur übernächsten VV.
    Sollte es kurzfristig noch einen Input geben, würden wir das Thema noch einschieben.

    Da es gerade Probleme mit der E-Mail-Adresse gibt, bitten wir Euch mögliche Inputs oder Anregungen an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: autonomepolitiknrw [at] riseup.net (pgp-Key)

    Einladung zur 8. AVV-NRW

    Samstag, September 10th, 2011

    Am Samstag(!), den 24. September 2011 findet ab 12.00 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum die achte NRW-weite Vollversammlung für autonome Politik (AVV-NRW) statt. Seit nunmehr einem Jahr hat diese den Anspruch, ein Forum bieten, in dem Erfahrungen ausgetauscht und auch kritische Auseinandersetzungen solidarisch auf gemeinsamer politischer Grundlage geführt werden können.

    Auf der letzten AVV-NRW wurden die folgenden Themenvorschläge erarbeitet: Nachbereitung des 3. Septembers in Dortmund, Weiterführung der Debatte zu Alltagsmilitanz, Castor-Vorbereitung, Vorstellung weiterer Termine und Kampagnen. Natürlich gibt es auf der AVV auch noch die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen.

    Dortmund-Nachbereitung

    In einem (selbst-)kritischen Rückblick aus autonomer Perspektive sollen die Aktionen gegen den „nationalen Antikriegstag“ am 3. September in Dortmund reflektiert werden. Gleich drei Bündnisse sind angetreten, mit dem Anspruch, diesen zu verhindern. Ob das in diesem Jahr geklappt hat geklappt hat, was dabei gut und was schief gelaufen ist, darüber wollen wir gemeinsam mit euch reden.

    Debatte „Alltagsmilitanz“

    Um die „Wiedererlangung einer militanten Selbstverständlichkeit“ voranzutreiben, soll im Anschluss an die Diskussionen im Rahmen des Kongresses für autonome Politik im Juni in Köln die Militanz-Debatte mit einem Schwerpunkt auf „Alltagsmilitanz“ weitergeführt werden. Diese umschreibt der Vorbereitungsreader zum Köln-Kongress als „eine selbstbewusste Normalisierung und verbreiterte Einübung und Ausübung von emanzipativer Militanz – das Zurückerlangen einer militanten Haltung, die ebenfalls in der Lage ist sich selbstbewusst zu vermitteln und zu hinterfragen.“

    Nach einer einstündigen Essenspause am veganen Buffet mit der Möglichkeit, in Kleingruppen zu diskutieren, geht es weiter mit kommenden Kampagnen:

    Castor-Vorbereitung

    Der Castor steht vor der Tür! Trotz erhöhter Strahlenwerte in Gorleben wird der Transport vermutlich ab 25.11. Richtung Wendland rollen. Deshalb gilt weiterhin: Atomausstieg bleibt Handarbeit!

    Leider wird der Castor-Transport im diesjährigen November nicht der erhoffte Letzte sein, trotzdem oder gerade deswegen tut Vorbereitung Not. Daher ist angedacht, über Möglichkeiten des autonomen Widerstands im Wendland zu diskutieren. Neben einen zweiten Anlauf von „Schottern“ und rufen autonome Gruppen zu dezentralen Aktionen auf.

    Termine & Kampagnen

    Raum für Vorstellungen und Diskussion überregionaler Kampagnen. Dieser Teil lebt davon, dass ihr vorstellt, was euch bewegt. Sei es der Naziaufmarsch in Hamm, die diesjährigen Einheitsfeierlichkeiten in Bonn oder weitere Terminankündigungen. Vergesst nicht, reichlich Mobimaterial mitzubringen.

    Wer noch Kaffee und Frühstück einwerfen möchte, kommt bereits um 12 Uhr ins Soziale Zentrum Bochum. Die Vollversammlung beginnt pünktlich um 13 Uhr und soll um 18 Uhr einen Abschluss finden.

    Vorschlag zum Ablauf

    • 12 bis 13 Uhr: ankommen und Frühstück
    • 13 bis 15 Uhr: Block I: Dortmund-Nachbereitung; Alltagsmilitanzdebatte
    • 15 bis 16 Uhr: Essenpause mit Freiraum für kleine Diskussionsgruppen
    • 16 bis 18 Uhr: Block II: Castor-Vorbereitung; Termine & Kampagnen

    Call for Papers

    Besonders zum Themenschwerpunkt „Alltagsmilitanz“, aber auch zu allen anderen Themen, gibt es im Vorfeld die Möglichkeit, Inputs über die Homepage zur VV zu verbreiten und dadurch eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Schickt uns dazu eure Beiträge an: avvnrw [at] riseup.net.

    Wir freuen uns auf euer Kommen und sagen bis bald!
    der AVV-Vorbereitungskreis aus Bochum

    Inputs & Infos zur VV: autonomepolitiknrw.blogsport.eu

    Die Einladung zum drucken & verteilen: /materialien/

    Kontakt: avvnrw [at] riseup.net”

    Anreiße per ÖPNV

    Das Soziales Zentrum in der Josephstr. 2 ist am leichtesten mit der U35 Bochum-Herne zu erreichen. Von Hauptbahnhof Bochum sind es 3 Stationen in Richtung Herne bis zur Haltestelle „Feldsieper Straße“. Hier den südlichen Ausgang zur Schmechtingstraße nehmen. Die Schmechtingstraße 120 Meter weiterlaufen bis zur Einmündung der Josephstr. Hier befindet sich das SZ Bochum.

    Einladung zur 7. AVV-NRW

    Sonntag, Juli 17th, 2011

    Liebe Genoss*innen und Freund*innen

    hiermit wollen wir euch kurzfristig zur 7. AVV-NRW einladen. Sie  wird am 24.7. im AJZ in Bielefeld stattfinden. Anfangen soll sie um 11.00 Uhr mit einem Frühstück und enden um ca. 19.00 Uhr.

    Auch für diese AVV liegt die Einteilung in die bewährter Zwei-Blöcke Aufteilung nahe.
    Zunächst könnten wir im ersten Block die seit der letzten AVV stattgefundenen Aktivitäten reflektieren. Aktuell sind wir uns in dieser Spate allerdings nur des Changing Reallities Kongresses bewusst. Anschließend könnten wir unsere Aufmerksamkeit auf die anstehenden  Aktivitäten richten. Da fallen uns aktuell der Naziaufmarsch in Bad Nenndorf (http://badnenndorf.blogsport.de/),
    der Anti-Kriegstag in Dortmund (https://alerta.noblogs.org/ | http://dortmundquer.blogsport.de/ | https://dortmundnazifrei.wordpress.com/) und
    die Proteste gegen die Einheitfeirlichkeiten vom 1.-3. Oktober ein (http://friede-freude-eierkuchen.net/). Wenn ihr etwas ergänzen wollt, dann meldet euch oder bringt es einfach mit zur AVV.

    Weil es letztes Mal das Bedürfnis nach einem Blick gen Hamburg auf die dortige Kampagne „rote flora bleibt unverträglich“ gab, haben wir nun eine Referentin eingeladen, die die Kampange vorstellen wird.
    Für den zweiten Block haben wir die vielfältigen Aspekte und  Vorschlägen, die am Ende der letzten AVV gesammelt wurden zu fünf Themen  zusammengefasst:
    1. Gentrifizierung und Recht auf Stadt
    2. Konzepte um Freiräume aufzubauen: Welche gibt es? Was ist davon  (nicht) auf andere Städte übertragbar? Besetzen, Mieten, Kaufen?
    3. Freiräume, was passiert darin? Was ist ihr Zweck?
    Hier können wir uns folgende Fragen stellen:
    Was für einen Nutzen erhoffen wir uns von Freiräumen?
    Was wollen wir mit besetzten Häusern?
    4. Räumungs-, Schließungs- etc. Situationen
    Wie können Räumungstourist*innen eingebunden werden?
    Wie verfahren wir in stressigen Situationen? Wie können wir im  Vorhinein Strukturen anlegen, welche in eben jenen Räumungs-,  Schließungs- etc. Situationen greifen, bzw. weiterarbeiten?
    5. Verhandlungen
    Wie gehen Squats, ganz generell aber auch besonders in  Räumungssituationen, mit der Öffentlichkeit um? Wie wird zu wem und was  kommuniziert? Wie können wir unsere Art der Kommunikation verändern,  sodass unsere Anliegen stärker akzeptiert oder gar geteilt werden?
    Hier nochmal ein geraffter Zeit- und Tagesplan:
    11.00 Uhr Frühstück
    12.00 Uhr Organiatorisches / Sicherheitskram / Weitergabe der der VV an die nächste Stadt
    12.15 Uhr Erster Block: Reflexion und Ausblick
    14.45 Uhr (Nach-)mittagsessen
    15.45 Uhr Zweiter Block: Freiraum
    bis um 16.15 Uhr Vortag Referentin Rote Flora
    bis 17.15 Uhr Arbeits(gruppen)phase
    18.45 Uhr Reflektion der VV
    19.00 Uhr Ende
    Allgemein gilt, auch wenn es mittlerweile ein bisschen spät ist,  dass immernoch Vorschläge zu Themen, bzw. Angebote sich selbst mit  irgendwas einzubrigen herzlich willkommen sind. Wir sind uns bewusst,  dass diese Einladung reichlich spät kommt, hoffen aber auf euch, dass ihr sie möglichst schnell weitertragt und zur AVV-NRW am kommenden  Sonntag selber kommen könnt. Ansonsten freuen wir uns auf euch. Für  Essen ist, wie ihr bereits dem Tagesplan entnehmen könnt gesorgt. Wir sehen uns am Sonntag!
    Herzliche Grüße
    Genoss*innen aus Bielefeld
    Ps: Wie kommt ihr zum AJZ?
    Hier eine Wegbeschreibung:
    Ihr verlasst den Bahnhof durch das Hauptgebäude. Ihr geht weiter  geadeaus bis links ein dreieckiger Glastunnel unter die Erde führt. In  diesen geht ihr hinein und nehmt eine Bahn zum Jahnplatz (Linie 1  Richtung Senne; Linie 2 Richtung Sieker; Linie 3 Richtung Stieghorst und  Linie 4 Richtung Rathaus) dort verlasst ihr den Tunnel in der Richtung,  in die eure Bahn weiterfährt und nehmt oberirdisch am Bussteig E/F die  Busline 21 oder 22 in Richtung Heepen (wenn die Busse nicht in Richtung  Heepen fahren steht ihr auf der falschen Straßenseite). Nach ca. 10 min  Fahrt steigt an der Haltestelle Carl-Severing-Schulen aus. Ihr setzt  euren Weg in Fahrtrichtung fort, überquert eine Ampelkreuzung und  erreicht nach ca.150m auf der rechten Seite das AJZ.

    Einladung zur 6. AVV-NRW

    Montag, Mai 16th, 2011

    Halli Hallo liebe Freund*innen und Genoss*innen,

    hiermit laden wir euch herzlich zur 6. AVV am 05.06.11 im Druckluft in
    Oberhausen ein! Diese wird vermutlich von 12:00 bis 20:00 Uhr dauern.

    Bei der letzten AVV haben wir uns mit Taktiken auf Demonstrationen, dem
    Umgang mit Repression und Veränderungsvorschlägen der jetzigen
    Demokultur in NRW beschäftigt. An diese Punkte möchten wir inhaltlich
    anknüpfen und möchten daher die vergangenen Demonstrationen in NRW
    (kritisch) reflektieren und die sich dadurch ergebenen Kritikpunkte auf
    zukünftige Demonstrationen beziehen, sodass wir eine wünschenswerte
    Veränderung auf zukünftigen Demonstrationen durchsetzen können und neue
    Perspektiven erschaffen.

    Bei der 5. AVV, war der Plan, sich mit out of action zu beschäftigen/
    diese vorzustellen. Dies möchten wir auf der kommenden AVV ermöglichen.

    Außerdem möchten wir uns mit aktuellen Häuserkämpfen und
    Freiraumprojekten beschäftigen.

    Auch wird es wieder vegane Vokü geben.

    Wie die AVV konkret aussieht können und wollen wir nicht alleine bestimmen.

    Daher bitten wir euch uns Rückmeldungen, Kritik und weitere
    Themenvorschläge zu mailen!

    Hier nun unser Programmvorschlag für die kommende AVV:

     

    Demostrategie(n) (Kontinuität)

    Hier knüpfen wir an den Inhalt der letzten VV an und wollen evaluieren
    ob und in wie weit diese funktioniert haben bzw. welches Potenzial
    denkbar ist.

    Nachbereitung vergangener Demonstrationen (Reflexion)

    • Naziaufmarsch in Stolberg
    • 1. Mai Demonstration in Wuppertal und Dortmund
    • RWE-Aktionärsversammlung in Essen

    Freiräume / Hausbesetzungen

    Ein Schwerpunkt sollen insbesondere die bestehenden oder noch zu
    erkämpfenden Räume wie das frisch gegen eine Räumung verteidigte AZ in
    Köln [Mit Refernt*in], die (gemeinsamen) Handlungsmöglichkeiten sowie
    laufende Projekte und Perspektiven linksradikaler Freiraumpolitik
    (speziell im kommenden Sommer) sein.

    Aussicht/Aktuelles (Kommende Aktionen und politische Ereignisse)

    Out of Action

    Einen genauen Tagesplan aus dem ihr Terminierung und Ablauf entnehmen
    könnt, werden wir in kürze veröffentlichen. Bis dahin sind wir weiterhin
    gerne offen für weitere Themenvorschläge, Anstöße, Ideen etc. oder
    Mitmachwillige die sich noch einbringen wollen.

    Alles Weitere geschieht gemeinsam und ist abhängig von eurem erscheinen.

    Kommt zahlreich, wir brauchen Euch, Eure Ideen und Kreativität.

    Für Essen und Rahmen ist gesorgt, ihr malt das Bild. Also let’s organize.

    PS: Auf folgender Seite findet ihr in Kürze auch alle weiteren
    Informationen zur AVV inklusive einer Wegbeschreibung zum Druckluft
    Oberhausen.

    ( http://autonomepolitiknrw.blogsport.eu/ )

    Liebe Grüße, euer Team für die 6. AVV

    Einladung zur 5. AVV-NRW

    Mittwoch, März 9th, 2011

    Diskussionspapier für die fünfte AVV

    Hallo,
    hiermit wollen wir euch herzlich zur 5. Vollversammlung für autonome Politik in NRW einladen. Stattfinden wird sie am 27.03. um 12.00 Uhr im Autonomen Zentrum in Mülheim.
    Dass es sich hierbei bereits um die fünfte AVV handelt, ist für uns durchaus erwähnenswert. Ohne ein vorzeitiges Resümee ziehen zu wollen, finden wir es mehr als erfreulich, dass sich nach fast einem Jahr seit der ersten AVV eine Teilnehmer_innenzahl von knapp unter 100 Personen etabliert hat.

    Wir wollen uns dieses Mal vor allem unserer eigenen Demonstrationspraxis widmen. Hierzu möchten wir in großer Runde Erfolge und Misserfolge reflektieren, um einen Blick dafür zu gewinnen, wo und wie es uns möglich ist, politisch handlungsfähig zu sein. Hierzu wollen wir nicht, wie es allzu schnell passiert, nur bundesweite Großereignisse wie etwa den Castor oder den Naziaufmarsch in Dresden ins Auge fassen, sondern vielmehr unseren Fokus auf NRW legen.

    Da es auch neben der vordergründigen „Action“ auch noch zahlreiche andere Dinge zu erledigen gibt, wollen wir uns auch mit jenen Gruppen und Ansätzen beschäftigen, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen, wie z.B. der EA, Out of Action, oder die Demo-Sanis.

    Bisheriger Zeitplan:

    12.00 – 13.00 Uhr: Ankommen

    13.00 – 16.00 Uhr:  Verschärfte Demo- Situation und neue autonome Strategien

    PAUSE: Essen von und mit food not bombs aus Bochum

    17.00 – 19.30 Uhr:  Gemeinsam planen und organisieren: Als AVV handlungsfähig werden!

    Nach der AVV ist die Kneipe offen.

    Nachdem wir auf der letzten AVV besprochen haben, dass es schade ist, wenn bei den letzten Diskussionen nahezu die Hälfte der TeilnehmerInnen schon auf dem Weg nach Hause ist, war es allgemeiner Wunsch, pünktlich anzufangen und sich vorsichtshalber etwas mehr Zeit zu nehmen. Themen, die am Ende kommen, sind nicht unwichtiger!

    Und damit es keiner vergisst: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Zeit umgestellt, und zwar um eine Stunde vor. D.h. es ist 13 Uhr, wenn es ohne Zeitumstellung 12 Uhr wäre.
    Kommt pünktlich!!!

    Weitere inhaltliche Vorschläge oder Ergänzungen an: avvnrw(@)riseup.net

    Einladung zur 4. AVV-NRW

    Samstag, Januar 15th, 2011
    Liebe Leute,
    wir laden Euch herzlich zur nächsten Vollversammlung für Autonome Politik in NRW am 30. Januar 2011 ins Autonome Zentrum in Köln ein. Los geht es um 13 Uhr.
    Bitte beachtet, dass die AVV nun am Sonntag (30.1.) stattfindet, um Überschneidungen mit Gegenaktivitäten zu einem Naziaufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Wuppertal am Samstag (29.1.) zu vermeiden (mehr Infos dazu unter: http://actiondayswpt.blogsport.de/ ).
    Aus der letzten AVV in Düsseldorf resultierte der Wunsch beim nächsten Treffen einen inhaltlichen Schwerpunkt auf „Möglichkeiten der Intervention in Soziale Kämpfe“ zu setzen. Dies wollen wir aufgreifen und arbeiten derzeit an einem entsprechenden Programmvorschlag.
    Unsere bisherige Idee ist Praxis und Theorie zusammenzubringen und möglichst konkret, ausgehend von vergangenen, laufenden oder geplanten Aktionen und Kampagnen in unterschiedlichen Feldern sozialer Kämpfe, zu diskutieren, gegenseitige Anregungen zu geben und Erfahrungen auszutauschen und so gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln und bestehende Ansätze kollektiven Widerstands zu stärken. Ausgehend von den konkreten Erfahrungen und Problemen lassen sich evtl. übergreifende Ansätze autonomer Politik finden und diskutieren und so an die Diskussionen der vorherigen AVVen anknüpfen.
    Wir stellen uns vor, dass die Diskussionen zu einzelnen Themengebieten im Spannungsbogen sozialer Kämpfe in mehreren Arbeitsgruppen geführt werden, deren Ergebnisse im Plenum zusammengetragen werden können.
    Welche Themen in den Arbeitsgruppen diskutiert werden hängt natürlich von Euren Interessen ab und wir brauchen daher auch Eure Mithilfe zur Vorbereitung der Diskussion und eines Programmvorschlags, den wir zusammenstellen und Euch vor der AVV zugänglich machen wollen.
    Deswegen der Aufruf: Mailt uns Themen, Ideen oder Vorschläge zu Themenfeldern oder Aktionen und Kampagnen im Bereich Soziale Kämpfe, die ihr gerne auf der AVV thematisieren wollt.
    Auf einem gemeinsamen inhaltlichen Vorbereitungstreffen am 22.1.im AZ Köln, wollen wir einen Programmvorschlag und die Arbeitsgruppen zusammenstellen – auch dazu seit ihr herzlich eingeladen.
    Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Termine vorzustellen – wir würden diesen Infoblock allerdings gerne kurz halten und längere Diskussionen und Planungen in die Arbeitsgruppen verlagern. Bitte teilt uns mit, wenn ihr Ankündigungen machen wollt.

    Vorläufiges PROGRAMM
    ab 13 Uhr Ankommen
    – Warmes veganes Essen
    – Kennenlernen
    14 Uhr (pünktlich!) Beginn der AVV
    – Vorstellungsrunde und ein paar kurze Infos zum AZ Köln
    – Sicherheitshinweise
    – Ablauf der AVV
    – Kurze Vorstellung aktueller Termine/Kampagnen/Projekte
    Diskussion zu Sozialen Kämpfen in Arbeitsgruppen
    – Vorstellung der Schwerpunktthemen
    – Bildung der Arbeitsgruppen
    – Diskussion in Arbeitsgruppen
    Pause
    Zusammentragen der Ergebnisse und Diskussion im Plenum
    – AG Berichte
    – Weitere Diskussion
    Abschluss
    – Themen/Orga für die nächste AVV
    – Abschlussrunde
    Ende ca. 18:30 Uhr
    Solidarische Grüße
    Eure AVV-Vorbereitungsgruppe in Köln

    Einladung zur 3. AVV-NRW

    Montag, November 1st, 2010

    Wir freuen uns, euch auf die dritte NRW-weite Vollversammlung für autonome Politik (AVV) ins Linke Zentrum „Hinterhof“ in Düsseldorf (Corneliusstr. 108) einladen zu können.

    Sie wird am 27.11.10 ab 14 Uhr stattfinden und voraussichtlich bis etwa 18 Uhr dauern. Die Gruppe „Chaos Catering“ wird ein veganes Buffet stellen.
    Nachdem wir auf der letzten AVV eine inhaltliche Diskussion rund um autonome Politik begonnen haben, möchten wir euch nun anbieten, die Diskussionen darum zu vertiefen und nach praktischen Anknüpfungspunkten für 2011 zu suchen. Wir würden euch zum Ablauf der AVV daher folgende Punkte vorschlagen:

    1. Begrüßung
    (Kurzer Rückblick und Input zum Zweck und zu Zielen der AVV, Verständigung auf ein gewünschtes Diskussionsverhalten)

    2. Städte-, Gruppen- und Projektberichte
    (Hier können Menschen einen Einblick in verschiedene Bereiche autonomer Politik bekommen und von anderen Projekten erfahren. Das kann den Einstieg für Neue erleichtern, Ansatzpunkte für gegenseitige Unterstützung & Kooperation aufzeigen und Sensibilität & Solidarität füreinander fördern. Am besten möglichst kurz gehalten und zahlreich)

    3. Mögliche gemeinsame Kampagnen 2011
    (Schickt uns eure Ideen wenn möglich bitte frühzeitig per Mail zu → kann auch in Punkt 4 weiter diskutiert werden)

    4. Fortführung der inhaltlichen Diskussionen
    (Hierfür wäre es sinnvoll, wenn sich Menschen/Gruppen, die beim letzten Mal dabei waren, nochmal erinnern könnten, welche Vorstellungen und Diskussionspunkte über autonome Politik sich bei dem letzten Treffen herauskristallisiert haben. Kernpunkte versuchen wir zu rekonstruieren und sollen auf der Homepage zur Vorbereitung einsehbar gemacht werden. Auch hier sind inhaltliche Ergänzungen eurerseits per Mail an uns gefragt.)

    5. Auswertung der Aktionen rund um den Castortransport

    6. Organisatorisches zur nächsten AVV

    Wenn ihr noch weitere Vorschläge zum Ablauf habt oder Kritik äußern möchtet, kontaktiert uns bitte per Mail. Im Anschluss an die AVV bietet die „Spy Bar“ des Linken Zentrums weitere Möglichkeiten zum Kennenlernen und Diskutieren in gemütlicher Atmosphäre.

    Eure AVV Orga-Gruppe Düsseldorf

    kontakt: autonomepolitiknrw[at]riseup.net autonomepolitiknrw.blogsport.eu

    Einladung zur 2. AVV-NRW

    Sonntag, September 26th, 2010

    Wir laden euch ein zur zweiten NRW-weiten Vollversammlung für autonome Politik am 09.10.2010 um 14.00 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum.

    Im August fand erstmals eine VV für autonome Politik in NRW statt, um ein Forum zu schaffen, „in dem Erfahrungen ausgetauscht und auch kritische Auseinandersetzungen solidarisch auf gemeinsamer politischer Grundlage geführt werden können“.

    Nachdem dort vor allem der organisatorische Rahmen abgesteckt wurde, wollen wir euch hiermit einladen in die inhaltliche Diskussion einzusteigen. Die Vorschläge zur Tagesordnung wurden von der letzten VV gemeinsam erarbeitet. Dabei gab es sowohl das Anliegen, Raum für weiteres Kennenlernen, als auch für ein Voranschreiten in der Diskussion um unsere Schwerpunkte, Gemeinsamkeiten und Unterschiede und unser autonomes Selbstverständnis zu schaffen.

    Die Vorschläge zur Tagesordnung für die nächste Vollversammlung:

    1. Städteberichte – Möglichkeit, die politische Arbeit regionaler Gruppen durch kurze Vorträge vorzustellen
    2. Inhaltliche Diskussion unter den Leitfragen „Was ist das Autonome an unserer Politik?“ und „Wie wollen wir unsere Autonomie gestalten?“
    3. Raum für Vorstellungen und Diskussion überregionaler Kampagnen

    Besonders zum zweiten Themenschwerpunkt „Autonome Politik“ gibt es im Vorfeld die Möglichkeit, Inputs über die Homepage zur VV (autonomepolitiknrw.blogsport.eu) zu verbreiten und dadurch eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Schickt uns also eure Beiträge an:
    autonomepolitiknrw [at] riseup.net.

    Beginn des Treffens ist um 14 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, das Ende wird für 18 Uhr angepeilt und es gibt ein leckeres veganes Buffet. Wir freuen uns auf euer Kommen und sagen bis bald!

    Die vorbereitenden Gruppen und Einzelpersonen aus Bochum und Gelsenkirchen

    Einladung zur 1. AVV-NRW

    Mittwoch, Juni 30th, 2010

    Wir laden euch ein zu einer NRW-weiten Vollversammlung für autonome Politik am 01.08.2010 um 14.00 Uhr, die Aktivist_innen aus einem breiten autonomen Spektrum ansprechen soll:

    NRW-weite kontinuierliche Treffen gibt es in einer (zumindest halbwegs) offenen Form nur noch innerhalb der einzelnen Themenfelder autonomer Politik. Antifas treffen Antifas, Antiras treffen Antiras usw. Den Sinn dessen wollen wir nicht absprechen, aber wir denken, es ist wichtig, diese Themenfelder wieder mehr miteinander zu vernetzen.

    Politische Gruppen und Einzelpersonen, die ein autonomes Selbstverständnis haben, arbeiten oft vereinzelt und isoliert in ihren Themenfeldern, zu ihren politischen Prioritäten. Dass die autonome Bewegung so ausdifferenziert ist, dass eine Spezialisierung stattgefunden hat, dass jeder der vielen Kämpfe sich spezifisches Wissen aneignete und produzierte, all das ist nur gut so. Wenn wir es aber nicht schaffen, uns aufeinander zu beziehen, die Differenz zu nutzen, werden wir zu vielen kleinen Ein-Punkt-Bewegungen und verpassen eine riesige Chance: Die Chance, uns auf einer solidarischen Basis zu vernetzen, jeweils von dem Wissen der anderen zu profitieren.

    Viel zu oft werden Kämpfe gegen unterschiedliche Unterdrückungsverhältnisse gegeneinander ausgespielt und dabei erstens negiert, dass Unterdrückungsverhältnisse sich gegenseitig bedingen, und zweitens nicht beachtet, dass – geht es um radikale Gesellschaftskritik – eine Zurückweisung des einen nichts bringt, wird nicht auch das andere bekämpft. Das heißt eben nicht, dass wir alle zu allem arbeiten müssen. Jede_r hat eigene politische Prioritäten. Bei einer Vernetzung geht es nicht darum zu vereinheitlichen, den einen genialen Schwerpunkt, die beste Kampagne oder die ultimative politische Notwendigkeit zu konstatieren. Es geht nicht um Zentralismus oder parteiähnliche Strukturfindung. Viele von uns kennen sich, sehen sich auf Aktionen, auf Veranstaltungen. Uns geht’s darum, diese Kontakte auf- oder auszubauen.

    Es soll ein Forum geschaffen werden, in dem Erfahrungen ausgetauscht und auch kritische Auseinandersetzungen solidarisch auf gemeinsamer politischer Grundlage geführt werden können. Wir wollen miteinander statt übereinander reden und weg von einer Kritikkultur, die im schlimmsten Fall über Indymedia konstatiert, was woanders scheiße läuft. Es geht um eine Stärkung unserer Bewegung(en). Wir glauben, dass mit regelmäßigen Treffen an verschiedenen Orten Bezüge hergestellt werden, jenseits der „eigenen“ Zusammenhänge und jenseits freundschaftlicher zufälliger Verbindungen. Aus vielen kleineren Städten und aus Dörfern hören wir oft, dass es unheimlich schwer ist, Kontakte zu knüpfen, selbst für organisierte Gruppen, gerade in den Städten, in denen es keine linken Zentren gibt. Für Menschen, die nicht in Gruppen organisiert sind, sind die Schwierigkeiten sicher noch mal größer. Öffentliche autonome VVs können Anlaufpunkte sein für viele nicht überregional organisierte, und sie können dabei helfen, autonome Politik in NRW (wieder) zu einer kontinuierlichen, öffentlich wahrgenommenen politischen Kraft zu machen.

    Die Idee zu dieser VV entstand auf dem Autonomiekongress in Hamburg 2009, auf dem mehr als deutlich wurde, dass solche Treffen viel öfter stattfinden sollten. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, diese VV zu initiieren, mit der Hoffnung, dass diese zum Selbstläufer wird. „Wir“ sind das autonome Regioplenum Ruhrgebiet/Bergisches/Rheinland, das sich seit 1995 regelmäßig trifft. Wir kommen aus verschiedenen Themenfeldern, aus dem Antirassismus, dem Feminismus, dem Antifaschismus, aus antikapitalistischen Widerständen gegen Prekarisierung, dem Antimilitarismus, aus der Anti-Atom Bewegung, dem Internationalismus. Uns eint dabei ein autonomes Selbstverständnis, ein ähnlicher Politikansatz und der Wille, zusammen solidarisch zu agieren.
    Dieses Selbstverständnis beinhaltet eine Politikform im Sinne sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit, die außerhalb bürokratischer Parteien- und Gewerkschaftsapparate stattfindet, ein Selbstverständnis in Ablehnung des kapitalistischen, patriarchalen Systems, der Staatlichkeit und aller anderen Formen der Unterdrückung. Dabei wollen und können wir uns nicht ins „Außen“ stellen, es geht auch um die Bereitschaft, politische Ansprüche auf uns selbst zu beziehen. Wir verstehen uns als Teil einer Bewegung, die auf Selbstbestimmung fokussiert, auf individuelle und kollektive Freiheit, auf einen Kampf um politische, ökonomische und kulturelle Autonomie. Wir wehren uns gegen alle staatlichen Versuche der Vereinnahmung, gegen Vereinheitlichung und Ideologisierung und gegen jedwede Normierungsversuche auch autoritärer linker Organisationen.

    In diesem Sinne laden wir euch ein zur Vollversammlung für autonome Politik  am 01.08.2010 um 14.00 Uhr ins AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3.